Themenseiten


Neben der Abenteuergeschichte, die Lotte und Phil erleben, finden sich im Buch auch viele "Themenseiten", in denen es um alles mögliche geht, das im Buch vorkommt: Tiere, Pflanzen, das Pitztal, Gletscher, Sehenswürdigkeiten und und und.

Ein Beispiel gefällig?

Der Abschnitt zum Thema "Rifflsee" könnte ungefähr so aussehen:

Rifflsee

Der Rifflsee ist der größte See im Pitztal. Er ist 995 Meter lang und 393 Meter breit und hat eine Fläche von fast 27 Hektar. Das ist ungefähr so groß wie 38 Fußballplätze zusammen. An seiner tiefsten Stelle ist er 24 Meter tief, im Durchschnitt elf Meter.

Der Rifflsee liegt auf einer Höhe von 2.232 Metern über dem Meeresspiegel und ist damit der höchste Bergsee in ganz Österreich.

Von Mandarfen (1.675 Meter hoch) aus könnt ihr zum Rifflsee wandern. Die möglichen Strecken finden deine Eltern in Reise- oder Wanderführern oder ihr fragt in eurer Unterkunft. Oder ihr fahrt ab Mandarfen in den kleinen Sechs-Personen-Gondeln der Rifflseebahn hoch zur Bergstation auf 2.300 Metern Höhe, die 68 Meter höher als der See liegt. Damit überwindet ihr einen Höhenunterschied von 625 Metern in gerade einmal sechs Minuten.

Nur ein paar Minuten lauft ihr dann von der Bergstation aus zur Rifflseehütte. Dort verschwindet in der Geschichte von Lotte und Phil deren Urlaubsbekanntschaft Benni spurlos.

Um den Rifflsee komplett gemütlich zu umrunden, braucht ihr etwa eine Stunde. An einigen Stellen könnt ihr im Bachwasser sogar Kaulquappen und manchmal kleine Frösche entdecken. Wer mag, kann auch eine Fahrt auf einem großen Floß aus Holz über den See machen. Sie dauert ungefähr eine Dreiviertelstunde und ist die höchste Floßfahrt, die man nicht nur im Pitztal, in Tirol oder ganz Österreich machen kann, sondern sogar in ganz Europa.

Vom Rifflsee aus könnt ihr weiterwandern, zum Beispiel hinauf zum Taschachhaus auf 2.434 Metern Höhe. Ihr könnt aber auch hinunter zur Taschachalpe auf 1.796 Metern wandern und von dort weiter zurück zum Ausgangspunkt Mandarfen.

Im Rifflsee schwimmen auch Fische, nämlich Forellen, Regenbogenforellen und Bachseiblinge. Diese Fischarten wurden vor mehreren Jahrzehnten von Menschen eingesetzt.

 


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